Kultur

Bach-Orgel Arnstadt
Bach-Orgel Arnstadt
Bach-Orgel Arnstadt
Bach-Orgel Arnstadt
Bach-Orgel Arnstadt
Bach-Orgel Arnstadt

Kulturelles Erbe digital bewahren:
Die Bach-Orgel Arnstadt in 3D.

Die methodische Umsetzung basierte auf einer komplexen Datenfusion:

  • Historische Analyse: Auswertung originaler Orgelpläne zur Sicherung der baulichen Korrektheit.

  • Präzisions-Datenerfassung: Kombination aus Vor-Ort-Vermaßungen und hochauflösenden 3D-Scans direkt in der Kirche.

  • Digitale Handwerkskunst: Photorealistische Ausarbeitung feinster Details, von barocken Schnitzereien bis hin zur authentischen Materialität der Pfeifen.

Hammerflügel
Hammerflügel
Hammerflügel
Hammerflügel
Hammerflügel
Hammerflügel

Ein Blick in das Innere der Geschichte: Digitale Rekonstruktion eines Hammerflügels.

  • Detail-Exploration: Von der präzisen Saitenführung bis hin zur komplexen Hammermechanik wurde jede Komponente einzeln modelliert.

  • Materialtreue: Die originalgetreue Wiedergabe historischer Hölzer und Metalle macht die Ästhetik des 18. Jahrhunderts digital erlebbar.

  • Wissenschaftlicher Wert: Durch die Kombination aus CAD-Daten und technischer Dokumentation dient das Modell als präzise Vorlage für die instrumentenkundliche Vermittlung.

  • Windlade
    Windlade
    Windlade
    Windlade

    Medizintechnik trifft Musikgeschichte:
    Die Windlade einer historischen Orgel des
    17. Jahrhunderts im CT-Scan

    • Analyse der Windströme: Durch den Scan konnten die komplexen Wege der Luft durch die sogenannten „Verführungen“ erstmals lückenlos nachvollzogen werden.

    • Visualisierung im Modell: Auf Basis dieser Daten erfolgte die Umsetzung der Windkanäle innerhalb eines transparenten digitalen Körpers. Dies macht die verborgene Strömungsmechanik der Orgel visuell greifbar.

    • Wissenschaftlicher Erkenntnisgewinn: Der Einsatz von CT-Daten ermöglicht eine zerstörungsfreie Untersuchung historischer Substanz bei gleichzeitiger Erstellung eines präzisen „digitalen Zwilling“ für die instrumentenkundliche Forschung.

    Dieses Projekt demonstriert eindrucksvoll, wie interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Medizin und Kulturwissenschaft neue Perspektiven auf technische Meisterwerke vergangener Jahrhunderte eröffnet.